

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 10mg | 360 Tabletten | CHF0.86 | CHF410.94 CHF308.20 Bester Preis Beliebt | |
| 10mg | 270 Tabletten | CHF0.88 | CHF318.14 CHF238.61 | |
| 10mg | 180 Tabletten | CHF0.94 | CHF227.00 CHF170.25 | |
| 10mg | 120 Tabletten | CHF1.02 | CHF162.38 CHF121.78 | |
| 10mg | 90 Tabletten | CHF1.08 | CHF129.23 CHF96.93 | |
| 10mg | 60 Tabletten | CHF1.18 | CHF94.44 CHF70.83 | |
| 10mg | 30 Tabletten | CHF1.30 | CHF53.01 CHF39.76 |
Allergische Rhinokonjunktivitis mit laufender Nase, wiederkehrendem Niesen, juckenden Augen sowie chronische Nesselsucht (Urtikaria) sind häufige klinische Indikationen. Loratadin wird eingesetzt, um die Symptome dieser allergischen Reaktionen zu lindern. Dabei wirkt der Wirkstoff als selektiver Histamin-H1-Rezeptor-Antagonist der zweiten Generation, der oral verabreicht wird und aufgrund seiner geringen ZNS-Passage meist eine niedrige Sedationsrate aufweist. Die Substanz unterstützt eine symptomatische Kontrolle, ohne zentrale Beeinflussung der Vigilanz zu verursachen.
Loratadin gehört zur Gruppe der Antihistaminika der zweiten Generation. Der Wirkmechanismus beruht auf der kompetitiven Hemmung des Histamin-H1-Rezeptors, wodurch Entzündungsprozesse und vaskuläre Reaktionen reduziert werden. Die antiallergische Wirkung erstreckt sich primär auf periphere Gewebe, wodurch die typischen Beschwerden wie Sneezing, Rhinorrhoe und Pruritus gemindert werden.
Pharmakokinetisch wird Loratadin nach oraler Gabe rasch aufgenommen. Die Bioverfügbarkeit liegt bei ungefähr 40–50 %; der Metabolismus erfolgt hepatic, primär über CYP3A4 und CYP2D6, zu einem aktiven Descarboethoxyloratadin, das die Wirkdauer mitbestimmt. Die Eliminationshalbzeit des Mutterwirkstoffs beträgt in der Regel mehrere Stunden, während der aktive Metabolit eine längere Persistenz aufweist. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend renale und über die Fäkalien. Aufgrund der begrenzten ZNS-Passage ist die Sedation im Vergleich zu älteren Antihistaminika reduziert.
Gegenüber anderen Antihistaminika der zweiten Generation bestehen Unterschiede vor allem in der Zentralwirksamkeit, der Metabolisierung und dem Interaktionsprofil. Cetirizin kann gelegentlich zu leichter Sedation führen, während Loratadin typischerweise ohne ausgeprägte beruhigende Effekte einsetzt. Des Weiteren unterscheiden sich die active Metaboliten und die Abhängigkeit von Leberenzymen; Loratadin bildet einen aktiven Metaboliten, der die Wirksamkeit ergänzt, während Fexofenadin als Prodrug weniger aktive Metaboliten besitzt und tendenziell weniger Interaktionen mit Alkohol zeigt. Die Wahl der Substanz hängt von individuellen Haut- und Schleimhautreaktionen, Begleiterkrankungen und potenziellen Arzneimittelinteraktionen ab.
Bei Kindern und Jugendlichen kann die Verträglichkeit variieren. Loratadin wird in der Regel gut toleriert, Cetirizin kann bei bestimmten Patientengruppen zu vermehrten Müdigkeitserscheinungen führen, und Fexofenadin weist ein geringeres Interaktionsrisiko mit einigen Enzymhemmstoffen auf. In der Praxis wird die Wahl oft durch spezifische Indikationen, Alter, Leber- oder Nierenfunktion und begleitende Therapien beeinflusst.
Indikationen umfassen saisonale und periphere allergische Rhinitis sowie chronische Idiopathische Urtikaria. Die Symptomkontrolle richtet sich auf Augen- und Schleimhautjucken, Riech- und Atemwegsbeschwerden sowie Hautreaktionen. Loratadin eignet sich für die Langzeittherapie, da eine stetige Hemmung der Histaminwirkung eine kontinuierliche Linderung sicherstellt.
In der Praxis erfolgt die Dosierung in der Regel als 10 mg einmal täglich bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren erhalten üblicherweise eine niedrigere Dosis, je nach Gewicht und klinischer Einschätzung. Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein. Schwangerschaft und Stillzeit bedürfen einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Arzt.
Das folgende Tabellenformat veranschaulicht zentrale Unterschiede zu zwei weiteren häufig eingesetzten Antihistaminika der zweiten Generation:
| Aspekt | Loratadin | Cetirizin | Fexofenadin |
|---|---|---|---|
| Wirkbeginn | ca. 1–3 Std. | ca. 1 Std. | ca. 1 Std. |
| Wirkdauer | bis ca. 24 Std. | bis ca. 24 Std. | bis ca. 24 Std. |
| Sedierungspotenzial | gering | mild bis moderat | sehr gering |
| Metabolismus | Lebervermetabolisiert zu aktivem Descarboethoxyloratadin | primär Lebermetabolismus, kein aktives Hauptmetabolit | |
| Interaktionen | könnte durch CYP3A4-Hemmer beeinflusst werden | geringeres Interaktionsrisiko | wenig Interaktionen |
Zusätzliche Unterschiede betreffen Dosen bei Nieren- und Leberschäden, sowie Präferenz bei bestimmten Begleiterkrankungen. Klinisch wird die Substanzwahl oft durch individuelle Verträglichkeit und Begleittherapien bestimmt.
Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Mundtrockenheit in milder Ausprägung. Selten kommen GI-Beschwerden oder Hautreaktionen vor. Aufgrund der geringen zerebralen Durchlässigkeit treten Sedationssymptome selten auf; dennoch sollte der Patient bei Beginn der Therapie auf mögliche Beeinträchtigungen achten.
Wichtige Interaktionen betreffen die Leberenzyme des Cytochroms P450-Systems, insbesondere bei gleichzeitiger Behandlung mit starken CYP3A4-Hemmern. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist eine Dosisanpassung sinnvoll. Sorgfältige Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit erfolgt nach ärztlicher Abwägung von Nutzen und Risiko, da die Datenlage je nach Situation variieren kann.
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