

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 25mg | 360 Tabletten | CHF0.60 | CHF308.35 CHF215.84 Bester Preis | |
| 25mg | 270 Tabletten | CHF0.61 | CHF237.19 CHF166.03 | |
| 25mg | 180 Tabletten | CHF0.65 | CHF167.85 CHF117.49 | |
| 25mg | 120 Tabletten | CHF0.73 | CHF124.06 CHF86.84 | |
| 25mg | 90 Tabletten | CHF0.92 | CHF118.58 CHF83.01 | |
| 25mg | 60 Tabletten | CHF1.19 | CHF102.16 CHF71.51 | |
| 25mg | 30 Tabletten | CHF1.88 | CHF80.27 CHF56.19 | |
| 50mg | 360 Tabletten | CHF0.89 | CHF459.79 CHF321.85 | |
| 50mg | 270 Tabletten | CHF0.97 | CHF374.03 CHF261.82 | |
| 50mg | 180 Tabletten | CHF1.15 | CHF295.57 CHF206.90 | |
| 50mg | 120 Tabletten | CHF1.28 | CHF218.94 CHF153.26 | |
| 50mg | 90 Tabletten | CHF1.53 | CHF197.04 CHF137.93 | |
| 50mg | 60 Tabletten | CHF1.69 | CHF144.13 CHF100.89 | |
| 50mg | 30 Tabletten | CHF2.04 | CHF87.56 CHF61.30 | |
| 100mg | 360 Tabletten | CHF1.19 | CHF611.24 CHF427.87 Beliebt | |
| 100mg | 270 Tabletten | CHF1.28 | CHF492.64 CHF344.85 | |
| 100mg | 180 Tabletten | CHF1.34 | CHF344.84 CHF241.39 | |
| 100mg | 120 Tabletten | CHF1.47 | CHF251.78 CHF176.25 | |
| 100mg | 90 Tabletten | CHF1.56 | CHF200.69 CHF140.48 | |
| 100mg | 60 Tabletten | CHF1.75 | CHF149.60 CHF104.72 | |
| 100mg | 30 Tabletten | CHF2.30 | CHF98.51 CHF68.96 |
Sertralin ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Durch Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme erhöht es den Spiegel von Serotonin im synaptischen Spalt und wird primär zur Behandlung von Depressionen sowie Angststörungen eingesetzt.
Nach oraler Gabe erreicht Sertralin typischerweise innerhalb von 4–6 Stunden den maximalen Plasmaspiegel. Die Eliminationshalbwertzeit beträgt ca. 26 Stunden, wodurch eine tägliche Dosierung üblich ist. Sertralin wird umfassend metabolisiert; der Hauptmetabolit ist N-Desmethylsertralin; die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal.
Sertralin wird breit eingesetzt. Indikationen umfassen schwere Depression, Zwangsstörung (OCD), Panikstörung, soziale Angststörung und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Zusätzlich wird es bei prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) verwendet.
Die Evidenzlage variiert je nach Erkrankung; bei Depressionen gilt Sertralin häufig als Erstlinientherapie, bei OCD und PMDS zeigen sich je nach Studie unterschiedliche Vorteile. Die Behandlungsdauer hängt von der individuellen Reaktion, Begleiterkrankungen und Therapiekontinuität ab.
Die orale Gabe erfolgt üblicherweise in Tabletten- oder Kapselform, meist einmal täglich und unabhängig von Mahlzeiten. Die Anfangsdosis beträgt typischerweise 25 mg täglich; nach individueller Reaktion kann eine Erhöhung auf 50 mg erfolgen.
Bei Bedarf kann die Dosis schrittweise auf 100–200 mg pro Tag erhöht werden; Höchstdosen richten sich nach klinischer Beurteilung. Eine langsame Titration und regelmäßige ärztliche Kontrolle sind besonders wichtig, insbesondere bei älteren Patienten oder Leberfunktionsstörungen. Beim Absetzen erfolgt ein langsames Ausschleichen, um Entzugssymptomen vorzubeugen.
Sertralin ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Sertralin oder anderen SSRI; gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern oder Linezolid wird vermieden. Es besteht ein erhöhtes Risiko für das Serotonin-Syndrom bei Kombination mit anderen serotonergen Medikamenten.
Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist während der Behandlung ein erhöhtes Suizidrisiko nicht auszuschließen; regelmäßige Verlaufskontrollen sind erforderlich. Hyponatriämie kann besonders bei Älteren auftreten; Serum-Natrium-Spiegel sollten überwacht werden. Weitere Risiken umfassen manische Erscheinungen, Blutungsneigung mit Antikoagulanzien und seltene QT-Verlängerung bei hohen Dosen. Besonderheiten in Schwangerschaft und Stillzeit erfordern individuelle Nutzen-Risiko-Abwägungen durch den behandelnden Arzt.
Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen zählen Übelkeit, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, vermehrtes Schwitzen sowie gastrointestinale Beschwerden. Viele Symptome treten im Verlauf der ersten Wochen auf und bessern sich oft mit fortgesetzter Behandlung.
Sexuelle Funktionsstörungen wie verringerte Libido, verzögerte Ejakulation oder Anorgasmie treten häufig auf. Gewichtsschwankungen, Schwindel oder Nervosität können auftreten. Beim Absetzen oder Dosierungswechsel können Entzugssymptome auftreten; langsames Ausschleichen reduziert dieses Risiko. In seltenen Fällen können Serotonin-Syndrom, schwere allergische Reaktionen oder verstärkte Blutungsneigung auftreten; bei Auftreten ist eine medizinische Abklärung erforderlich.
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