

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 300mg | 180 Tabletten | CHF3.84 | CHF813.24 CHF691.26 Bester Preis Beliebt | |
| 300mg | 120 Tabletten | CHF3.93 | CHF554.01 CHF470.91 | |
| 300mg | 90 Tabletten | CHF4.08 | CHF432.54 CHF367.66 | |
| 300mg | 60 Tabletten | CHF4.38 | CHF309.59 CHF263.15 | |
| 300mg | 30 Tabletten | CHF5.31 | CHF188.12 CHF159.90 |
Disclaimer: Die vorliegenden Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. In akuten Fällen suchen Sie umgehend medizinische Hilfe.
Viele Menschen leiden unter wiederkehrenden Bauchschmerzen, Völlegefühl nach fettreichen Mahlzeiten und Übelkeit – Symptome, die durch Gallesteine oder eine beeinträchtigte Gallenfluss-Belastung entstehen können. Oft spüren Sie die Beschwerden stärker, wenn Sie größere Mahlzeiten zu sich nehmen oder Fett nicht gut verdaut wird. Diese Lebensqualität-Einschränkungen können den Alltag erschweren und zu wiederholten Arztbesuchen führen.
Actigall ist der Markenname für Ursodeoxychäure, eine Gallensäure, die im Körper eine Rolle beim Stoffwechsel der Gallensäuren spielt. Ursodeoxycholsäure gehört zu den Substanzen, die unter bestimmten Bedingungen helfen können, cholesterolhaltige Gallengänge zu beeinflussen. Die Wirksamkeit hängt von der individuellen Ursache der Beschwerden ab und wird durch den behandelnden Arzt abgewogen.
In der Praxis wird Actigall nur unter ärztlicher Anleitung eingesetzt. Die Therapie erfordert regelmäßige Kontrollen, insbesondere der Leberwerte und des Gallenwegsstatus, um Nutzen und Sicherheit abzuwägen. Nicht alle Gallesteine reagieren auf UDCA, und eine Verschluss-Situation oder eine akute Entzündung der Gallenwege kann eine Behandlung ausschließen.
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über das Medikament und seine typischen Einsatzgebiete. Er ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Prüfen Sie die Packungsbeilage und sprechen Sie mit Ihrer Apothekerin bzw. Ihrem Apotheker oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt, um festzustellen, ob Actigall für Sie geeignet ist.
Actigall wird nicht für alle Patientinnen und Patienten empfohlen. Gegenanzeigen umfassen Situationen, in denen ein erhöhtes Risiko für Leberschäden oder Komplikationen besteht. Vor Beginn der Behandlung prüft der Arzt Leber- und Gallenblasenstatus.
Patientinnen und Patienten mit Leberzirrhose, schweren Leberproblemen oder Verdacht auf Gallenwegverschluss sollten Alternativen oder andere Therapien mit dem Arzt besprechen. Falls eine der Gegenanzeigen vorliegt, sollte die Behandlung nicht eigenständig begonnen werden.
Bei Unsicherheiten fragen Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin bzw. Ihren Apotheker. Die Packungsbeilage enthält detaillierte Hinweise zur Gegenanzeige.
Wenn eine Gegenanzeige nicht eindeutig ist, ist eine individuelle ärztliche Einschätzung nötig. Anschließend kann entschieden werden, ob andere Therapien oder eine engmaschige Beobachtung sinnvoller sind.
Bevor Sie mit Actigall beginnen, überprüft der Arzt Ihre Leberwerte und den Status der Gallenwege. Diese Baseline dient dazu, das Risiko von Leberschäden vorab abzuschätzen.
Während der Behandlung wird der Arzt regelmäßig Kontrolluntersuchungen anordnen. Typischerweise gehören dazu Bluttests zur Beurteilung der Leberfunktion sowie bildgebende Verfahren, je nach individueller Risikokonstellation.
Sie sollten selbst Symptome beobachten, die auf eine Verschlechterung der Leberfunktion hindeuten könnten, wie Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin oder anhaltende Oberbauchschmerzen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn solche Beschwerden auftreten.
Bei ungewöhnlichen Reaktionen oder einer Verschlechterung kann der Arzt das Behandlungsschema anpassen oder die Behandlung beenden. Die regelmäßige Abstimmung mit der Fachperson ist zentral für Sicherheit und Nutzen. Bei auffälligen Befunden kann zudem eine Anpassung der Therapie erforderlich werden. Seek urgent medical help, falls sich schwere Leberbeschwerden entwickeln.
Wie bei vielen Arzneimitteln können UDCA-basierte Therapien Nebenwirkungen verursachen. Die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten toleriert das Präparat gut, doch individuelle Reaktionen sind möglich.
Häufige Beschwerden betreffen den Magen-Darm-Trakt, wie leichtes Bauchgefühl, Durchfall oder Übelkeit. Diese Reaktionen sind meist vorübergehend und bessern sich oft im Verlauf der Behandlung.
In seltenen Fällen können sich Leberwerte verändern. Ihr Arzt wird Leberfunktionstests veranlassen, um zu prüfen, ob das Medikament sicher weitergegeben wird.
Juckreiz, Hautausschläge oder seltene allergische Reaktionen treten selten auf. Suchen Sie bei auffälligen Hautveränderungen umgehend medizinische Hilfe.
Gelegentlich berichten Patientinnen und Patienten über Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Falls Sie ungewöhnliche Beschwerden bemerken, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Actigall kann mit anderen Medikamenten interagieren. Informieren Sie Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihren Arzt über alle Präparate, die Sie einnehmen, auch über rezeptfreie Mittel, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel.
Auch bestimmte antimikrobielle oder cholestasehemmende Substanzen können Einfluss auf Actigall haben. Eine individuelle Beratung bei der Apotheke oder dem Arzt ist empfehlenswert, insbesondere wenn Sie mehrere Medikamente gleichzeitig verwenden.
Ärztliche Anweisungen sollten strikt befolgt werden. Bei Unsicherheit prüfen Sie die Packungsbeilage oder sprechen Sie direkt mit einer Fachperson.
Falls Sie Medikamente wechseln oder absetzen müssen, kann das notwendig sein, um unerwünschte Interaktionen zu vermeiden. Kontinuität in der Abstimmung mit der medizinischen Betreuung ist wichtig.
Bei bestimmten Patientinnen und Patienten ist besondere Vorsicht geboten. Die Behandlung wird individuell angepasst, um Nutzen und Risiken abzuwägen.
Schwangere und stillende Frauen sollten die Anwendung nur nach gründlicher ärztlicher Abwägung fortsetzen. In der Regel erfolgt eine individuelle Risiko-Nutzen-Bewertung durch den behandelnden Arzt.
Bei älteren Menschen oder Personen mit bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen kann eine engmaschige Überwachung sinnvoll sein. Die Therapie wird entsprechend angepasst oder alternativ andere Therapien besprochen.
Kinder und Jugendliche erhalten Actigall nur unter spezieller ärztlicher Anleitung und regelmäßiger Kontrolle. Eine eigenständige Anpassung der Dosis ist nicht zu empfehlen.
Actigall wird in der Regel oral eingenommen. Die Einnahme erfolgt mit oder nach einer Mahlzeit, um die Aufnahme zu verbessern und Bauchbeschwerden zu minimieren.
Schlucken Sie die Tablette oder Kapsel ganz und mit ausreichend Flüssigkeit. Zerkauen oder Zerschneiden der Tabletten ist nicht vorgesehen, es sei denn, der Arzt hat etwas anderes empfohlen.
Halten Sie sich an die ärztliche Verschreibung und vermeiden Sie eigenständige Änderungen. Falls eine Dosis vergessen wurde, wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt, um das weitere Vorgehen zu klären.
Bei Änderungen oder Beendigung der Behandlung erfolgt die Entscheidung in Absprache mit der Fachperson. Prüfen Sie regelmäßig die Packungsbeilage und sprechen Sie bei Fragen offen mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Actigall beeinflusst in der Regel nicht Ihre Reaktionsfähigkeit. Dennoch sollten Sie aufmerksam bleiben, wenn Sie neu mit der Behandlung beginnen oder sich unwohl fühlen.
Beobachten Sie bei Belastungssituationen, wie Sie auf das Medikament reagieren. Wenn neue oder sich verschlimmernde Symptome auftreten, informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Verstärkte Müdigkeit, Schwindel oder Benommenheit sind selten, aber möglich. Fahren Sie nicht Auto oder bedienen Sie Maschinen, wenn Sie sich unsicher fühlen.
Bei starken Bauchschmerzen, Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunklem Urin oder ungeklärter Gelbfärbung suchen Sie umgehend medizinische Hilfe. Wenden Sie sich an Ihre medizinische Anlaufstelle oder Notfallversorgung.
In Maßen ist Alkohol nicht grundsätzlich ausgeschlossen, doch erhöht er die Belastung der Leber. Bei bekannter Leber- oder Gallenproblemen sollten Sie Alkohol mit Ihrem Arzt besprechen. Vermeiden Sie übermäßigen Konsum.
Ja, meist wird der Arzt Leberwerte kontrollieren, insbesondere zu Therapiebeginn und im Verlauf. Die Häufigkeit hängt vom Befund und der Beurteilung des Arztes ab.
Die Anwendung in der Schwangerschaft wird individuell abgewogen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft geplant ist.
Die Dauer bis zu einer spürbaren Wirkung variiert stark. Einige Patientinnen berichten nach Wochen von Verbesserungen, andere benötigen längere Behandlungszeiträume. Ihr Arzt begleitet Sie dabei.
Informieren Sie Ihre medizinische Anlaufstelle. Die weitere Vorgehensweise wird individuell festgelegt. Setzen Sie keine eigenmächtige Dosis fort oder verdoppeln Sie sie nicht.
Leichte Verdauungsbeschwerden und gelegentlich Übelkeit treten häufig auf. Falls Sie schwere oder anhaltende Nebenwirkungen bemerken, suchen Sie zeitnah medizinische Hilfe.
Bei Kindern erfolgt die Behandlung nur unter ärztlicher Anleitung und regelmäßiger Kontrolle. Sicherheit und Wirksamkeit müssen individuell beurteilt werden.
Es kann Gründe geben, wie die Ursache der Beschwerden, Unterschiede in der Gallensituation oder der Grad der Gallengangsbeteiligung. Der Arzt prüft alternative Therapien oder zusätzliche Maßnahmen.
Konsultieren Sie die Packungsbeilage, Ihre Apothekerin bzw. Ihren Apotheker oder Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt für verlässliche, auf Ihr Präparat zugeschnittene Informationen. Offizielle Gesundheitsbehörden oder medizinische Fachgesellschaften bieten ergänzende Hinweise.
Achten Sie darauf, Fragen zur Sicherheit, zu Warnhinweisen oder zu spezifischen Situationen mit einer Fachperson zu klären. In der Schweiz kann die Apotheke eine zentrale Anlaufstelle für Beratung zu Wechselwirkungen, Einnahme und Lagerung sein.
Bewahren Sie die Packungsbeilage auf und lesen Sie diese sorgfältig durch. Informationen dort gelten im Zweifel als maßgeblich für Ihr Präparat.
Hinweise können sich ändern; verlassen Sie sich daher auf die aktuelle Fachinformation und den Rat Ihrer medizinischen Betreuerinnen und Betreuer.
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