

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 20mg | 336 Tabletten | CHF0.42 | CHF190.39 CHF142.79 Bester Preis | |
| 20mg | 224 Tabletten | CHF0.54 | CHF161.23 CHF120.92 | |
| 20mg | 168 Tabletten | CHF0.64 | CHF144.07 CHF108.05 | |
| 20mg | 112 Tabletten | CHF0.78 | CHF116.63 CHF87.47 | |
| 20mg | 84 Tabletten | CHF0.84 | CHF94.33 CHF70.75 | |
| 20mg | 56 Tabletten | CHF0.91 | CHF68.60 CHF51.45 | |
| 20mg | 28 Tabletten | CHF1.04 | CHF39.44 CHF29.58 | |
| 40mg | 336 Tabletten | CHF0.49 | CHF219.55 CHF164.66 Beliebt | |
| 40mg | 224 Tabletten | CHF0.58 | CHF173.23 CHF129.93 | |
| 40mg | 168 Tabletten | CHF0.64 | CHF144.07 CHF108.05 | |
| 40mg | 112 Tabletten | CHF0.75 | CHF111.48 CHF83.61 | |
| 40mg | 84 Tabletten | CHF0.77 | CHF85.75 CHF64.31 | |
| 40mg | 56 Tabletten | CHF0.89 | CHF66.88 CHF50.16 | |
| 40mg | 28 Tabletten | CHF0.95 | CHF36.01 CHF27.00 |
Bei gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) mit Sodbrennen, retrosternalen Beschwerden und nächtlichem Aufstoßen sowie bei Ulkuserkrankungen des Magens oder Duodenum und dyspeptischen Beschwerden kann eine säurehemmende Therapie erforderlich sein. Famotidin, ein H2-Rezeptorantagonist, reduziert die Magensäureproduktion und wird in der klinischen Praxis zur Linderung säurebedingter Symptome verwendet.
Famotidin gehört zur Arzneimittelklasse der H2-Rezeptorantagonisten (Antisecretorien). Es blockiert kompetitiv die Histamin-H2-Rezeptoren auf Belegzellen und verringert so die nächtliche und tagsüber produzierte Salzsäuresekretion.
Innerhalb der H2-Rezeptorantagonisten zeigen sich Unterschiede in Potenz, Wirkdauer und Interaktionsprofil. Famotidin weist eine robuste säurehemmende Wirkung auf und hat eine vergleichsweise lange Wirkdauer. Das Wirkprofil unterscheidet sich von anderen Substanzen der Klasse, insbesondere in der Ausprägung von CYP-Hemmmungen und in der Häufigkeit von Begleitwirkungen.
Im Vergleich zu einigen Alternativen gilt Famotidin als geringer interagierend mit dem zytosolischen CYP-Enzymsystem und bietet daher Vorteile bei polypharmazieller Behandlung. Die Wahl richtet sich nach Indikation, Nierenfunktion und Begleiterkrankungen.
Indikationen umfassen GERD mit Sodbrennen und Esophagitis, erosive Esophagitis sowie Ulkuskrankheiten des Magens oder Duodenum. Prophylaktisch kann Famotidin die Säuresekretion bei NSAID-Therapie reduzieren; beim Zollinger-Ellison-Syndrom dient es der symptomatischen Kontrolle der Magensäure.
Die Dosis richtet sich nach Indikation, Alter und Nierenfunktion. Üblich sind 20 mg zweimal täglich oder 40 mg einmal täglich als Einstieg; längere Therapien bedürfen ärztlicher Überwachung. Die Behandlung erfolgt je nach Befund und Verlauf individuell.
In der Gegenüberstellung mit weiteren H2-Rezeptorantagonisten zeigen sich Unterschiede in Wirksamkeit, Halbwertszeit und Interaktionsprofil. Die nachfolgende Tabelle fasst zentrale Merkmale zusammen.
| Substanz | Wesentliche Unterschiede |
|---|---|
| Famotidin | Starke Säurehemmung; längere Wirkdauer; geringe CYP-Hemmung; gut toleriert |
| Ranitidin | Historisch starke H2-Hemmung; Sicherheitsbedenken berichten; moderates Interaktionspotential |
| Nizatidin | Ähnliche Wirkung; oft geringere Verfügbarkeit; gelegentliche GI-Nebenwirkungen |
| Cimetidin | Starke CYP-Hemmungen; Antiandrogene Effekte; häufiger zu Wechselwirkungen führend |
Famotidin wird allgemein gut vertragen. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit sowie Durchfall oder Verstopfung. Seltene, aber relevante Ereignisse umfassen Leberfunktionsstörungen, Blutbildveränderungen und neurologische Symptome bei älteren Patienten.
Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich. Antazida sollten zeitlich getrennt gegeben werden, um eine Beeinflussung der Resorption zu vermeiden. Famotidin zeigt im Vergleich zu Cimetidin weniger signifikante CYP-Hemmmungen, wodurch potenzielle Wechselwirkungen bei Polypharmazie reduziert sind. Langzeitanwendung erfordert ärztliche Überwachung.
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