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Lansoprazol

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Hinweis: Dieses Informationsblatt dient der Unterstützung bei der sicheren Anwendung von Prevacid. Es ersetzt nicht die individuelle Beratung durch eine Fachperson.

Prevacid (Lansoprazol): Was ist das Medikament?

Prevacid ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI). Der Wirkstoff Lansoprazol gehört zu dieser Klasse und wirkt durch Hemmung der säureproduzierenden Magenscheide (H+,K+-ATPase) in den Belegzellen des Magens. Ziel ist eine langfristige Reduktion der Magensäureproduktion, um Beschwerden und Schleimhautveränderungen zu lindern.

Es wird zur Behandlung säurebedingter Beschwerden eingesetzt und dient der Heilung entzündeter oder geschädigter Magenschleimhaut sowie der Speiseröhre. Die Formulierungen sind in der Regel magensaftresistent, damit der Wirkstoff im Dünndarm freigesetzt wird und seine Aktivität entfalten kann. Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Verordnung und richtet sich nach der jeweiligen Indikation.

Prevacid ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Kapseln mit verzögerter Freisetzung. Die Einnahmeform wird je nach Patientenalter, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit gewählt. In der Schweiz kann Prevacid je nach lokaler Regelung ein Rezept benötigen; dies wird durch den behandelnden Arzt oder Apotheker mitgeteilt.

Dieses Blatt erklärt die Grundzüge der Anwendung, Wirkung und Sicherheit von Lansoprazol in der Praxis und dient der Orientierung für Patientinnen und Patienten. Bei Unsicherheiten oder ungewöhnlichen Reaktionen sollten offizielle Beipackzettel konsultiert oder eine Fachperson kontaktiert werden.

Medizinische Erkrankungen und Beschwerden, die Prevacid behandelt

Prevacid wird verwendet zur Behandlung von gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und damit verbundenen Symptomen wie Sodbrennen, saures Aufstoßen und Brustschmerz. Die Linderung der Beschwerden dient der Verbesserung der Lebensqualität und der Verhinderung weiterer Schleimhautreizungen.

Darüber hinaus werden Magengeschwüre (Ulcus ventriculi) bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus duodeni) behandelt, insbesondere wenn diese durch eine verstärkte Säuresekretion begünstigt sind. Auch entzündliche Schleimhautveränderungen der Speiseröhre infolge von Reflux können mit Lansoprazol behandelt werden. NSAID-induzierte Schleimhautläsionen können durch die Säurehemmung begleitend behandelt werden.

  • Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) mit Sodbrennen
  • Magengeschwüre bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Erosive Ösophagitis (entzündete Speiseröhre)
  • Zollinger-Ellison-Syndrom oder andere säurebedingte Hypersekretionszustände
  • NSAID-induzierte Magenschleimhautentzündung oder Geschwüre

Die konkrete Indikation und die Behandlungsdauer richten sich nach der individuellen Situation und der Einschätzung des behandelnden Fachpersonals. Bei Fragen zur Abklärung einer Indikation wird empfohlen, die offiziellen Informationsblätter und den behandelnden Arzt zu konsultieren.

Wie Prevacid im Körper wirkt (Wirkmechanismus)

Lansoprazol wirkt gezielt an den Belegzellen der Magenschleimhaut und hemmt die Protonenpumpe (H+,K+-ATPase), die für die Säureausschüttung verantwortlich ist. Dadurch sinkt der Salzsäuregehalt im Magen signifikant, was Reizung der Schleimhaut reduziert und Heilungsprozesse unterstützt. Die Wirkung ist abhängig von der Aktivierung der Pumpe und der Art der Verabreichung.

Durch die Hemmung der sauren Umgebung wird der natürliche Schutz der Magenschleimhaut gestärkt, wodurch Entzündungen abklingen und Beschwerden wie Brennen oder Schmerzen gelindert werden. Die Wirkung erstreckt sich in der Regel über den Zeitraum der Behandlung, wobei eine initiale Verzögerung bis zum Wirkungseintritt möglich ist. Langfristig kann sich die Schleimhaut besser regenerieren.

Der Wirkstoff wird nach der Einnahme im Magen-Darm-Kreislauf freigesetzt und in der Schleimhaut aktiviert. Die respiratorische oder nierenbezogene Verarbeitung spielt dabei eine untergeordnete Rolle; primär erfolgt der Abbau in der Leber. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über den Stuhl und in geringerem Maße über den Urin.

  • Wirkt durch Hemmung der Protonenpumpe in Belegzellen
  • Reduziert die Magensäureproduktion
  • Schützt geschädigte Magenschleimhaut
  • Unterstützt Heilungsprozesse bei erosiver Ösophagitis

Die Wirkungen können je nach Indikation und Behandlungsdauer variieren; eine regelmäßige Einnahme gemäß ärztlicher Anordnung ist wesentlich für den Behandlungserfolg. Eine individuelle Abklärung bleibt ratsam, insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen.

Wie Prevacid angewendet wird – Einnahme, Dosierung, Zeitplan

Die Einnahme erfolgt gemäß ärztlicher Verschreibung; üblicherweise werden Kapseln mit Wasser unzerkaut geschluckt. Die Einnahme sollte möglichst regelmäßig erfolgen, um eine stabile Wirkung sicherzustellen. Die Verabreichung vor oder unabhängig von den Mahlzeiten hängt von der spezifischen Indikation und dem Präparat ab, weshalb die Anweisung des Arztes strikt befolgt werden muss.

In der Schweiz können Dosierung und Behandlungslänge variieren; sie richten sich nach dem Krankheitsbild, dem Verlauf der Beschwerden und individuellen Faktoren. Die Anweisung des verschreibenden Fachpersonals bildet die maßgebliche Grundlage. Falls Unsicherheiten zur Einnahme bestehen, empfiehlt sich eine Rücksprache mit der Apotheke oder dem behandelnden Arzt.

Zur optimierten Aufnahme empfiehlt sich eine Einnahme etwa 30 Minuten vor dem Frühstück, sofern nichts Abweichendes verordnet wurde. Es ist ratsam, die Kapseln im Ganzen zu schlucken und nicht zu zerkauen oder zu zerbrechen. Falls Materialien in der Packung gelesen werden, sollten separate Anweisungen beachtet werden, und bei Problemen sofort ärztliche Beratung eingeholt werden.

Zu Beginn oder während einer Behandlung kann es zu einer vorübergehenden Verschlechterung einzelner Symptome kommen; dies ist häufig vorübergehend und unterliegt der individuellen Reaktion. Langfristige Behandlungszeiträume erfordern eine regelmäßige ärztliche Überwachung, insbesondere bei Risikoprofilen. Fragen zur Dauer der Behandlung sollten mit dem betreuenden Arzt geklärt werden.

Personen, die Prevacid nicht verwenden sollten

Gegenanzeigen umfassen bekannte Überempfindlichkeit gegen Lansoprazol oder andere Bestandteile des Präparats sowie schwere Leberfunktionsstörungen, die eine Anpassung der Behandlung erfordern könnten. Ebenso gelten bestimmte seltene Erkrankungen der Leber als Hinderungsgrund für eine Fortführung der Therapie. In solchen Fällen ist eine sorgfältige Abwägung durch den Arzt nötig.

Bei Kindern unter einem bestimmten Alter sowie bei bestimmten Vorerkrankungen kann eine Anpassung oder alternative Behandlung empfohlen werden; genaue Altersempfehlungen richten sich nach dem jeweiligen Produkt und der Indikation. Stillende Mütter und schwangere Patientinnen benötigen eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt. Die Aufnahme in Still- oder Schwangerschaftsphasen sollte nur nach medizinischer Abwägung erfolgen.

Eine direkte Einnahme ohne ärztliche Rücksprache wird bei bekannten Allergien gegen PPI oder andere Bestandteile nicht empfohlen. Falls Unsicherheit besteht, sollte vor Beginn der Behandlung eine Fachperson konsultiert werden. Informationen zu individuellen Kontraindikationen erhalten sich aus dem Beipackzettel und dem ärztlichen Rat.

Die konkrete Nutzung kann von lokalen Regelungen abhängen; bei Fragen zur Verfügbarkeit oder Sicherheit wird geraten, die aktuelle Packungsbeilage zu prüfen oder eine Apotheke zu kontaktieren. Falls Unsicherheiten bestehen, soll eine Fachperson über Alternativen informieren.

Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen während der Behandlung

Langfristige oder wiederkehrende Anwendung von Protonenpumpenhemmern kann mit bestimmten Risiken verbunden sein; eine regelmäßige ärztliche Überwachung wird empfohlen, um Nutzen und Sicherheit abzuwägen. Veränderungen des Knochenstoffwechsels, vermehrte Infektionen im Magen-Darm-Trakt oder Magnesiummangel können bei längerer Anwendung auftreten. Diese Risiken sind selten, verdienen jedoch Beachtung.

Bei bestehenden Leberfunktionsstörungen oder schweren Nierenproblemen sollte die Therapie sorgfältig angepasst werden; regelmäßige Laborwerte können erforderlich sein. Die gleichzeitige Einnahme von antimikrobiellen Medikamenten, Antazida oder anderen Säureblockern kann Wechselwirkungen beeinflussen. Eine Abstimmung mit dem behandelnden Arzt ist in solchen Fällen sinnvoll.

Notwendige Vorsicht gilt bei älteren Patientinnen und Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen oder eine reduzierte Knochendichte besitzen; das Risiko für Frakturen kann in Betracht gezogen werden. Von der Einnahme oder dem Abbruch von Medikamenten ohne fachliche Unterstützung wird abgeraten. Bei Anzeichen schwerer Nebenwirkungen, Gelbfärbung der Haut, auffälligen Blutwerten oder starken Bauchschmerzen ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen.

Wichtige Warnhinweise umfassen außerdem das Potenzial zur Beeinflussung von Vitamin B12, Magnesium und Eisen bei langfristiger Behandlung; regelmäßige Kontrollen sind sinnvoll. Falls schwere Infektionen im Matroin-Bereich auftreten oder sich ein ungewöhnliches Haut- oder Blutbild zeigt, ist eine medizinische Abklärung erforderlich. Die Informationen sollten stets mit der offiziellen Packungsbeilage abgeglichen werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Prevacid

Gängige Nebenwirkungen sind oft mild und vorübergehend und umfassen Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen. Müdigkeit oder Schwindel können ebenfalls auftreten, sind aber in der Regel nicht dauerhaft. Die meisten Beschwerden klären sich nach kurzer Zeit von selbst oder mit Anpassung der Behandlung.

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit oder Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Müdigkeit
  • Sodbrennen oder veränderte Aufnahme von Speisen (gelegentlich)

Seltene, aber ernstere Nebenwirkungen sind allergische Reaktionen, Hautausschläge, Juckreiz, Anschwellen von Lippen, Zunge oder Haut oder Atemnot. Anzeichen schwerer Reaktionen sollten umgehend medizinisch abgeklärt werden. Langfristig auftretende Symptome wie Anzeichen einer Vitamin-B12-, Magnesium- oder Eisenmangelzustände erfordern ärztliche Abklärung.

Bei verdächtigen Veränderungen der Haut, der Gelenke, der Augen oder des Allgemeinbefindens ist eine ärztliche Abklärung angezeigt. Falls Magen-Darm-Blutung, blutiger Stuhl oder unerklärlicher Gewichtsverlust auftreten, ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen. Diese Informationen ersetzen nicht die individuelle Beratung durch eine Fachperson.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln

Bestimmte Medikamente können die Aufnahme oder Wirkung von Lansoprazol beeinflussen, insbesondere solche, deren Aufnahme pH-abhängig ist. Zusätzlich kann Lansoprazol den Abbau oder die Wirksamkeit anderer Präparate in der Leber beeinflussen. Eine vollständige Liste der potenziellen Wechselwirkungen ist im Beipackzettel enthalten.

Lebensmittel, Getränke und Antazida können die Aufnahme und den Wirkort beeinflussen; zeitliche Abstände zwischen der Einnahme verschiedener Substanzen können sinnvoll sein. Allgemein sollten Antazida nicht gleichzeitig mit Lansoprazol eingenommen werden, sondern mit Abstand, wie von Fachpersonen empfohlen. Die individuelle Planung der Einnahmesituation ist maßgeblich vom Arzt oder Apotheker abhängig.

Bei gleichzeitiger Einnahme wichtiger Medikamente wie Antikoagulanzien, bestimmten Antibiotika oder Medikamenten zur Behandlung chronischer Erkrankungen kann eine sorgfältige Abwägung erfolgen. Im Zweifelsfall sollte eine Fachperson zu möglichen Interaktionen konsultiert werden. Checklisten aus dem offiziellen Beipackzettel liefern ergänzende Hinweise, falls Unsicherheit besteht.

Wenn Unsicherheiten bestehen, sollte die Einnahme nicht eigenständig verändert werden; eine Abstimmung mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker unterstützt eine sichere Therapieverläufe. Ebenso kann der PCN-Status des Medikaments, individuelle Laborwerte und Begleiterkrankungen in die Planung einbezogen werden. Offizielle Quellen oder Fachpersonal klären verbleibende Fragefragen.

Verwendung während Schwangerschaft und Stillzeit

Die Anwendung von Prevacid während der Schwangerschaft erfolgt nur nach gründlicher Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt. Die Schwangerschaftserkrankung und der Verlauf werden gemeinsam bewertet, um potenzielle Risiken für Mutter und Kind zu minimieren. Falls möglich, wird eine alternative Behandlung in Erwägung gezogen.

In der Stillzeit kann Lansoprazol in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen; daher ist eine sorgfältige Abwägung zwischen Nutzen und potenziellem Risiko erforderlich. Eine enge Abstimmung mit der betreuenden Fachperson wird empfohlen, um die sicherste Vorgehensweise zu wählen. Bei Unsicherheit sollten Stillzeiten angepasst oder vorübergehende Stillpausen erwogen werden.

Schwangeren oder stillenden Patientinnen wird geraten, die Behandlung nur unter medizinischer Aufsicht fortzusetzen. Die Entscheidung hängt vom individuellen Krankheitsbild, dem Nutzen der Behandlung und den möglichen Risiken ab. Bei Fragen zur Sicherheit ist eine Beratung durch den behandelnden Arzt unverzichtbar.

Wenn eine Behandlung während der Schwangerschaft oder Stillzeit notwendig ist, erfolgt diese unter regelmäßiger Beobachtung medizinischer Fachkräfte. Weiterhin sollten Patientinnen den offiziellen Beipackzettel prüfen und bei Unklarheiten eine Fachperson konsultieren. Die Informationen ersetzen nicht die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Prevacid

Wie schnell wirkt Prevacid gewöhnlich?

Die Wirkung wird nicht sofort erwartet; häufig braucht es mehrere Tage bis zur spürbaren Besserung der Beschwerden. Der gesamte Behandlungserfolg hängt von der Indikation, der Dauer der Therapie und individuellen Reaktionen ab. Eine regelmäßige Einnahme gemäß ärztlicher Anordnung ist wichtig, um eine stabile Wirkung zu erreichen.

Was ist zu tun, wenn eine Dosis vergessen wurde?

Bei einem vergessenen Zeitpunkt sollte die nächste Dosis zum regulären Termin eingenommen werden, ohne die laufende Behandlung zu unterbrechen. Eine doppelte Dosis sollte nicht eingenommen werden, um eine ausgeglichene Wirkung zu gewährleisten. Bei wiederholtem Verpassen der Dosen ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sinnvoll.

Kann Prevacid mit Alkohol eingenommen werden?

Alkoholkonsum kann Sodbrennen und Magenreizungen verschlimmern, beeinflusst jedoch in der Regel nicht die direkte chemische Wirkung des Wirkstoffs. Es wird empfohlen, den Alkoholkonsum zu minimieren oder mit dem Arzt abzustimmen, besonders bei bestehenden Magenbeschwerden. Konsultieren Sie das Beipackblatt und Ihre Fachperson, falls Zweifel bestehen.

Wie lange muss die Behandlung dauern?

Die Behandlungsdauer variiert je nach Indikation und Ansprechen auf die Therapie. Manche Zustände erfordern nur eine kurze Behandlung, andere eine langfristige Therapie unter regelmäßiger ärztlicher Überwachung. Die konkrete Dauer wird durch den Arzt festgelegt und regelmäßig überprüft.

Was passiert bei Nebenwirkungen – wann ist ärztliche Hilfe nötig?

Leichte Nebenwirkungen klingen oft von selbst ab oder lassen sich durch Anpassungen der Einnahme erklären. Bei schweren oder anhaltenden Nebenwirkungen ist eine umgehende ärztliche Abklärung notwendig. Bei verdächtigen allergischen Reaktionen oder ungewöhnlichen Symptomen ist sofort medizinische Hilfe zu suchen.

Kann Prevacid langfristig sicher verwendet werden?

Langfristige Anwendung kann mit Risiken verbunden sein; regelmäßig sollten Nutzen und Sicherheit durch eine Fachperson bewertet werden. Die Notwendigkeit einer Fortsetzung oder Anpassung der Behandlung wird gemeinsam entschieden, insbesondere bei Risikoprofilen. Die Einnahme sollte nicht eigenständig unbegrenzt fortgeführt werden.

Ist Prevacid sicher während der Schwangerschaft oder Stillzeit?

Die Anwendung während Schwangerschaft oder Stillzeit erfolgt nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens gegenüber potenziellen Risiken. Eine enge Begleitung durch den behandelnden Arzt ist angezeigt. Die Entscheidung wird individuell getroffen und anhand der aktuellen Situation bewertet.

Welche Ernährungs- oder Getränkekombinationen beeinflussen Prevacid?

Bestimmte Lebensmittel und Getränke können Beschwerden beeinflussen oder die Aufnahme von Arzneimitteln modulieren. Antazida oder andere Säurebinder sollten zeitlich getrennt eingenommen werden, wie von der Fachperson empfohlen. Allgemein gilt: Essen, Trinken und Medikamenteneinnahme sollten koordiniert werden.

Wie wird Prevacid sicher gelagert?

Aufbewahrung erfolgt bei Raumtemperatur, fern von Feuchtigkeit und Hitze sowie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Die Packung sollte fest verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden. Das Verfallsdatum ist zu beachten und abgelaufene Präparate sind zu entsorgen.

Woher weitere Informationen erhalten?

Weitere Informationen erhalten sich über die Beipackzettel des Herstellers, die Hinweise der Schweizer Arzneimittelbehörde (falls vorhanden) und die Beratung durch Apothekerinnen und Apotheker oder behandelnde Ärztinnen und Ärzte. Allgemeine Fragen können auch in offiziellen Patienteninformationen nachgelesen werden. Diese Quelle ersetzt nicht die individuelle Beratung durch eine Fachperson.

Was bedeuten ungewöhnliche Laborwerte während der Behandlung?

Ungewöhnliche Laborwerte sollten mit dem Arzt besprochen werden, da sie Hinweise auf seltene Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen geben können. Eine Anpassung der Behandlung kann erforderlich sein, basierend auf dem Gesamtbild und weiteren Untersuchungen. Die Beurteilung erfolgt durch medizinisches Fachpersonal.

Gibt es Alternativen zu Prevacid?

Es können alternative oder ergänzende Therapien in Erwägung gezogen werden, abhängig von Indikation, Verträglichkeit und Begleiterkrankungen. Protonenpumpenhemmer anderer aktiver Substanzen oder nicht-PPI-Therapien könnten je nach Situation geeignet sein. Die Entscheidung erfolgt nach ärztlicher Abwägung und individueller Risikobewertung.

Wo weitere Informationen zu Prevacid zu finden sind — Hinweise auf offizielle Unterlagen und Fachpersonen

Für eine umfassende Information wird auf den offiziellen Packungsbeipackzettel und die aktuelle Fachinformation verwiesen, die dem Produkt beigefügt sind. Diese Dokumente enthalten detaillierte Hinweise zu Indikationen, Kontraindikationen, Wechselwirkungen, Lagerung und Sicherheitshinweisen. Falls zusätzliche Fragen bestehen, sollte der Kontakt zu einer Apotheke oder zum behandelnden Arzt gesucht werden.

In der Schweiz informieren Fachpersonen in Apotheken und Arztpraxen über die sichere Anwendung von Lansoprazol, beantworten individuelle Fragen und unterstützen bei der Optimierung der Therapie. Die nationale Arzneimittelbehörde veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Informationen, einschließlich Warnhinweisen und Empfehlungen zur Überwachung. Diese Ressourcen dienen als Ergänzung zur persönlichen ärztlichen Beratung.

Eine konsistente Beratung erfolgt durch das medizinische Team, das die individuelle Situation bewertet und Empfehlungen ausspricht. Patienten werden ermutigt, aktiv Fragen zu stellen, um Therapieziel, Dauer und Sicherheitsaspekte zu klären. Die Hinweise in diesem Dokument ersetzen nicht die individuelle medizinische Beurteilung.

Bevor eine Behandlung beginnt, sollte eine gründliche Abklärung erfolgen, insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen oder anderen laufenden Therapien. Die Ihre persönliche Situation betreffenden Informationen erhalten sich durch den verantwortlichen Arzt oder die Apothekerin bzw. den Apotheker. Die Entscheidung über Therapieverlauf und Monitoring liegt bei der betreuenden Fachperson.

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Lukas Meier
Medizinisch überprüft von
Lukas Meier
Eidg. dipl. Apotheker FPH, Leiter Pharmazie