

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 15mg | 360 Tabletten | CHF0.63 | CHF264.23 CHF224.60 Bester Preis | |
| 15mg | 180 Tabletten | CHF0.65 | CHF138.11 CHF117.40 | |
| 15mg | 120 Tabletten | CHF0.66 | CHF93.07 CHF79.11 | |
| 15mg | 90 Tabletten | CHF0.70 | CHF75.05 CHF63.80 | |
| 15mg | 60 Tabletten | CHF0.73 | CHF51.03 CHF43.38 | |
| 15mg | 30 Tabletten | CHF0.78 | CHF27.01 CHF22.96 | |
| 15mg | 10 Tabletten | CHF0.89 | CHF10.49 CHF8.92 | |
| 30mg | 360 Tabletten | CHF0.97 | CHF411.37 CHF349.66 Beliebt | |
| 30mg | 180 Tabletten | CHF1.01 | CHF213.18 CHF181.21 | |
| 30mg | 120 Tabletten | CHF1.03 | CHF145.62 CHF123.78 | |
| 30mg | 90 Tabletten | CHF1.08 | CHF115.59 CHF98.25 | |
| 30mg | 60 Tabletten | CHF1.14 | CHF79.56 CHF67.63 | |
| 30mg | 30 Tabletten | CHF1.21 | CHF43.53 CHF37.00 | |
| 30mg | 10 Tabletten | CHF1.39 | CHF16.50 CHF14.03 |
Lansoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer (PPI). Es hemmt die H+/K+-ATPase in den Belegzellen der Magenschleimhaut und reduziert so die Produktion von Salzsäure; primäre therapeutische Anwendungen sind Sodbrennen und die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) sowie Geschwüre des Magens oder Zwölffingerdarms.
Als Prodrug wird Lansoprazol im sauren Milieu der Belegzellen aktiviert und blockiert nachhaltig die zentrale Ausführung der Säuresekretion. Die Wirkung setzt meist innerhalb weniger Stunden ein und bleibt bei regelmäßiger Einnahme stabil, auch wenn die Wirksamkeit einzelner Dosen variiert. In der Praxis unterstützt diese Hemmung die Heilung entzündeter Schleimhäute und erleichtert den Umgang mit säurebedingten Beschwerden.
Zu den primären Einsatzgebieten gehören die Behandlung von Sodbrennen, die symptomatische Linderung bei GERD und die Heilung oder Heilungsförderung von erosiver Esophagitis. Zudem hilft Lansoprazol bei Geschwüren des Magens (Gastritis/Geschwür) sowie des Zwölffingerdarms, oft in Kombination mit Antazida oder Antibiotika, wenn eine Infektion mit Helicobacter pylori vorliegt. Die Behandlung zielt darauf ab, das saure Milieu zu stabilisieren und Entzündungen zeitnah abklingen zu lassen.
Bei NSAID-induzierter Schleimhautläsion oder Ulkusneigung dient Lansoprazol dazu, zu verhindern, dass Entzündung und Schmerzen weiter fortschreiten. In vielen Behandlungsschemata wird der PPI-Block ergänzt mit einem Antibiotikum, um eine H. pylori-Infektion auszurotten, was langfristig das Wiederauftreten von Geschwüren senken kann. Die Therapieziele reichen von Symptomminderung bis zur langfristigen Rückbildung von Läsionen.
Jüngere Leitlinien nennen Lansoprazol auch als Option bei nicht-erosiver GERD, bei bestimmten Gastritisformen, die durch übermäßige Säureproduktion verursacht sind, sowie in prä- oder perioperativen Situationen, um Komplikationen durch saure Refluxhandlung zu reduzieren. Kinder und Jugendliche erhalten je nach Alter und Gewicht ähnliche Indikationen, angepasst an Dosierung und Darreichungsform, um Sicherheit und Verträglichkeit zu wahren.
Darüber hinaus kommt Lansoprazol in der Prävention von NSAID-bedingten Ulkusereignissen zum Einsatz, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren oder Langzeit-NSAID-Therapie. In der H. pylori-Eradikationstherapie wird es oft in Kombination mit Antibiotika verwendet, um das Säuremilieu zu stabilisieren und die Wirksamkeit der Antibiotika zu verbessern. Die Bandbreite der Indikationen spiegelt die zentrale Rolle säurehemmender Therapien in der gastroenterologischen Praxis wider.
Lansoprazol gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer, die im Magen die letzte Stufe der Säureproduktion blockieren. Es hemmt gezielt die H+/K+-ATPase, die bei Belegzellen der Magenschleimhaut die Salzsäurefreisetzung reguliert, und reduziert dadurch die Magensäuremenge deutlich.
Der Wirkmechanismus entfaltet sich nach Aktivierung im sauren Milieu der Belegzellen. Nach Einnahme steigt die Wirkung über Stunden an, und bei regelmäßiger Einnahme bleibt die Säureproduktion dauerhaft niedriger. Dieser Effekt erleichtert die Heilung entzündeter Schleimhäute in Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, lindert Brennen und Sodbrennen und schafft ein ruhigeres Umfeld für Gewebeerneuerung.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen und Blähungen. Leichte Hautreaktionen oder Schwindel kommen ebenfalls vor, meist reversibel, sobald das Präparat abgesetzt wird. Patienten berichten gelegentlich eine veränderte Verdauung oder ein temporäres Unwohlsein, das sich im Verlauf der Behandlung bessert.
Langfristige oder hochdosierte Anwendungen können das Risiko für Magnesium- und Vitamin-B12-Mangel erhöhen, Infektionen des Magen-Darm-Trakts begünstigen und in seltenen Fällen die Nieren- oder Leberfunktion betreffen. Zudem kann ein Absetzen zu einer rebound-ähnlichen Reizung der Säureproduktion führen, weshalb ärztliche Begleitung bei Beendigung einer Langzeittherapie sinnvoll ist. Vorsicht ist geboten bei bestehenden Leberfunktionsstörungen und bestimmten Nierenerkrankungen, da eine Dosisanpassung nötig sein kann.
Lansoprazol wird typischerweise als Tablette oder dispersible Tablette eingenommen, oft vor dem Frühstück, mit einem Glas Wasser. Die Kapsel sollte ganz geschluckt oder der dispersible Bestandteil gemäß Packungsbeilage in Wasser gelöst werden; eine Zerkleinerung oder Kauen ist zu vermeiden, da dies die Wirkung verändert. Die Einnahme vor dem Essen optimiert die Aufnahme und den Wirkbeginn.
Es kann die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinflussen, die auf einen bestimmten Magensäure-pH angewiesen sind. Beispiele hierfür sind bestimmte Antimykotika oder Vitaminpräparate. Zudem kann die gleichzeitige Einnahme mit bestimmten Blutverdünnern oder Clopidogrel die Wirkungsweise beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker über alle regelmäßig eingenommenen Präparate, damit individuelle Risiken abgewogen werden können.
Dieses Arzneimittel sollte nicht ohne ärztliche Anweisung längerfristig verwendet werden, besonders nicht in hohen Dosen, da Risiken zunehmen. Bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen ist eine individuelle Anpassung sinnvoll. Schwangere oder stillende Frauen sollten Lansoprazol nur nach ärztlicher Abwägung verwenden; Stillen sollte ggf. pausiert werden, abhängig von Nutzen und Risiken.
Bei Langzeitanwendung über Monate oder Jahre hinweg ist eine regelmäßige ärztliche Kontrolle sinnvoll, um Nutzen und Risiken abzuwägen. Mögliche Probleme umfassen rebound-Säureproduktion nach Absetzen, Elektrolytstörungen wie Magnesiummangel und seltene Auswirkungen auf die Darmflora. Falls Symptome wiederkehren oder sich verschlimmern, ist eine Neubewertung wichtig, um objektiv festzustellen, ob eine fortgeführte Behandlung nötig ist.
Speziell bei älteren Patienten, Kindern oder Menschen mit schweren Begleiterkrankungen sollten Dosierung, Behandlungsdauer und Monitoring eng abgestimmt werden. Lansoprazol sollte außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden; Lagertemperatur, Trockenheit und Schutz vor Licht beachten. Transport und Lagerung gemäß Packungsbeilage helfen, die Stabilität des Wirkstoffs zu sichern.
14–21 Tage. Kostenlos von CHF161.54 .
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