

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 50mg | 180 Tabletten | CHF1.85 | CHF415.90 CHF332.72 | |
| 50mg | 120 Tabletten | CHF2.05 | CHF307.54 CHF246.03 | |
| 50mg | 90 Tabletten | CHF2.17 | CHF243.80 CHF195.04 | |
| 50mg | 60 Tabletten | CHF2.32 | CHF173.68 CHF138.94 | |
| 50mg | 30 Tabletten | CHF2.55 | CHF95.60 CHF76.48 | |
| 50mg | 10 Tabletten | CHF3.06 | CHF38.23 CHF30.58 | |
| 100mg | 180 Tabletten | CHF2.72 | CHF610.31 CHF488.25 | |
| 100mg | 120 Tabletten | CHF2.74 | CHF411.12 CHF328.90 | |
| 100mg | 90 Tabletten | CHF2.88 | CHF323.47 CHF258.78 | |
| 100mg | 60 Tabletten | CHF3.42 | CHF256.55 CHF205.24 | |
| 100mg | 30 Tabletten | CHF3.57 | CHF133.84 CHF107.07 | |
| 100mg | 10 Tabletten | CHF4.08 | CHF50.98 CHF40.78 | |
| 150mg | 180 Tabletten | CHF1.75 | CHF393.59 CHF314.87 Bester Preis | |
| 150mg | 120 Tabletten | CHF1.94 | CHF290.01 CHF232.01 | |
| 150mg | 90 Tabletten | CHF2.15 | CHF242.20 CHF193.76 | |
| 150mg | 60 Tabletten | CHF2.40 | CHF180.06 CHF144.04 | |
| 150mg | 30 Tabletten | CHF2.68 | CHF100.38 CHF80.30 | |
| 150mg | 20 Tabletten | CHF3.60 | CHF89.22 CHF71.38 | |
| 150mg | 10 Tabletten | CHF3.84 | CHF47.79 CHF38.23 | |
| 200mg | 180 Tabletten | CHF3.47 | CHF779.23 CHF623.38 Beliebt | |
| 200mg | 120 Tabletten | CHF3.65 | CHF546.57 CHF437.26 | |
| 200mg | 90 Tabletten | CHF4.05 | CHF455.74 CHF364.59 | |
| 200mg | 60 Tabletten | CHF4.28 | CHF321.88 CHF257.51 | |
| 200mg | 30 Tabletten | CHF5.29 | CHF199.18 CHF159.34 | |
| 200mg | 10 Tabletten | CHF5.74 | CHF71.69 CHF57.36 |
Hinweis: Dieses Informationsdokument dient der patientenorientierten Aufklärung und ersetzt keine individuelle Beratung durch Ärztinnen, Ärzte oder Apothekerinnen, Apotheker. Bei Fragen zur Anwendung ist eine Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson sinnvoll.
Diflucan (Fluconazol) gehört zur Gruppe der Azol-Antimykotika und wird systemisch zur Behandlung verschiedener Pilzinfektionen eingesetzt. Es wirkt gegen unterschiedliche Candida-Arten und kann auch bei bestimmten tiefliegenden Infektionen eingesetzt werden. Die Anwendung erfolgt in der Regel nach ärztlicher Verordnung und wird individuell angepasst.
Candida-Infektionen gehören zu den häufigsten Pilzinfektionen der Haut und Schleimhäute. Studien deuten darauf hin, dass Fluconazol in vielen Fällen wirksam gegen verschiedene Candida-Arten ist. Die Behandlung erfolgt in der Regel systemisch, das heißt der Wirkstoff erreicht den Blutkreislauf und verteilt sich im Körper. Dadurch lassen sich Infektionen erreichen, die sich außerhalb der unmittelbaren Schleimhäute befinden.
Oropharyngeale Candidose (Mund- und Rachenschleimhautinfektion) sowie vaginale Candidose zählen zu den häufigeren Indikationen, die mit Fluconazol behandelt werden können. Bei schwereren oder tiefer sitzenden Infektionen kann eine längere Therapiedauer erforderlich sein. Die Behandlung wird engmaschig überwacht, insbesondere bei Risikogruppen.
Bei immunsupprimierten Personen oder Patientinnen und Patienten mit bestimmten Grunderkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko für komplizierte Verläufe. In solchen Fällen wird die Entscheidung über die Indikation, Dosierung und Dauer von medizinischem Personal getroffen. Eine eigenständige Verlängerung der Behandlung ohne Fachberatung wird nicht empfohlen.
Besonderheiten der Anwendung betreffen außerdem potenzielle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie Auswirkungen auf Leber und Nieren. Leber- und Nierenfunktionswerte können stark variieren, weshalb eine regelmäßige Überwachung erfolgt. Die Beachtung von Warnhinweisen ist wichtig, um Risiken zu minimieren.
Beim Auftreten neuer oder sich verschlimmernder Beschwerden während der Behandlung sollte unverzüglich medizinisches Fachpersonal kontaktiert werden. Bei schweren allergischen Reaktionen oder Zeichen erheblich eingeschränkter Leberfunktion ist sofort medizinische Hilfe erforderlich. Die Behandlung kann in der Schwangerschaft oder Stillzeit eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfordern; hierzu sind Expertenrat und offizielle Informationen einzuholen.
Fluconazol wird primär zur Behandlung systemischer und lokalisierter Pilzinfektionen eingesetzt, die durch Candida-Arten verursacht werden. Die Aufnahme erfolgt oral, und der Wirkstoff erreicht Gewebe und Körperflüssigkeiten, in denen Pilze wachsen können. Die Indikationen umfassen in der Regel Infektionen der Mund- und Rachenraum, der Speiseröhre, der Haut sowie Harnwege, aber auch manche tiefere Infektionen können therapiert werden.
Weitere klinisch relevante Indikationen schließen bestimmte Hefepilzinfektionen des Zerebrospinalraums und Immun-schwache Patientinnen und Patienten ein, wobei die Behandlung je nach Situation angepasst wird. Die Entscheidung wird von einer Ärztin oder einem Arzt getroffen und ist abhängig von Infektionsart, Lokalisation, Ausbreitung und dem Gesundheitsstatus.
Prophylaktische Anwendung kann in ausgewählten Situationen erfolgen, beispielsweise zur Vorbeugung wiederkehrender Infektionen bei bestimmten Risikogruppen. Die prophylaktische Nutzung richtet sich nach individuellen Risikofaktoren, dem Immunsystem und dem Verlauf zuvor stattgefundener Infektionen. Die Notwendigkeit einer sicheren Verlaufskontrolle bleibt bestehen.
Off-label- oder außerhalb der Standardindikationen können in einigen Ländern zusätzliche Anwendungen dokumentiert sein. Die einzelnen Anwendungen variieren je nach lokaler Regulierung und medizinischer Einschätzung. Es wird empfohlen, das offizielle Patienteninformationsblatt zu lesen und sich von einer Fachperson beraten zu lassen.
Zusammengefasst gilt: Fluconazol dient vor allem zur Behandlung von Candida-Infektionen in verschiedenen Körperbereichen; bei komplexen oder seltenen Infektionen kann eine Fachmeinung erforderlich sein. Für eine klare Zuordnung der Indikation erfolgt die individuelle Beurteilung durch medizinisches Fachpersonal.
Einfache Erklärung: Fluconazol hemmt einEnzym namens 14α-Demethylase, das in Pilzzellen eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Ergosterol spielt. Ergosterol dient als wichtiger Bestandteil der Pilzzellmembran. Ohne ausreichendes Ergosterol verliert die Membran ihre Stabilität, wodurch die Pilzzelle geschädigt wird. Damit wirkt Fluconazol selektiv gegen Pilze und hat im Normalfall weniger direkte Auswirkungen auf menschliche Zellen.
Auf zellulärer Ebene wird Fluconazol an das Zielenzym gebunden, wodurch die Umwandlung von Lanosterol in Ergosterol blockiert wird. Dieser Block führt zu einer veränderten Membranstruktur, was das Eindringen von Nährstoffen in die Zelle verhindert und den Pilzwachstum hemmt. Die Wirkung erfolgt überwiegend langsam, sodass eine vollständige Abheilung der Infektion über mehrere Tage bis Wochen erfolgen kann.
Pharmakokinetisch zeichnet sich Fluconazol durch eine gute orale Bioverfügbarkeit aus, das heißt der Wirkstoff wird gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Die Substanz verteilt sich gut in Gewebe und Körperflüssigkeiten und erreicht in großem Umfang Bereiche, in denen Pilze auftreten können. Die Leber spielt eine Rolle im Metabolismus, aber der Anteil, der ausgeschieden wird, variiert je nach Person. Die Ausscheidung erfolgt in Hauptanteilen über die Nieren.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich, da Fluconazol Enzyme in der Leber beeinflusst, die bei der Verstoffwechselung weiterer Wirkstoffe beteiligt sind. Eine ärztliche Fachperson prüft in der Regel mögliche Interaktionen, insbesondere bei dauerhafter oder höherer Dosierung. Resistenzen können sich entwickeln, insbesondere bei längerer oder wiederholter Nutzung, weshalb eine sorgfältige Indikationsstellung und Verlaufskontrolle empfohlen werden.
Zusammenfassend: Der Wirkmechanismus beruht auf der Hemmung der Pilzzellmembran-Synthese, wodurch sich Pilze weniger gut vermehren können. Die pharmakologischen Eigenschaften ermöglichen eine systemische Behandlung, allerdings erfordern Dosierung und Dauer individuelle Anpassung und Überwachung durch medizinisches Fachpersonal.
Die Einnahme erfolgt in der Regel rein oral, in der Form von Tabletten oder Tropfen, je nach Produkt. Die Tabletten sollten mit Wasser eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von Mahlzeiten erfolgen, je nach Formulierung und ärztlicher Empfehlung. Bei Unverträglichkeiten kann der Medikationstermin angepasst werden.
Die Dosis und die Behandlungsdauer richten sich nach der Art der Infektion, dem Ausmaß der Erkrankung und dem individuellen Gesundheitsstatus. In der Regel wird die Behandlung durch medizinisches Fachpersonal festgelegt und überwacht. Eine eigenständige Veränderung der Verschreibung oder eine vorzeitige Beendigung der Einnahme sollte vermieden werden, außer es liegen klare Anweisungen des behandelnden Arztes vor.
Bei Funktionsstörungen der Leber oder Nieren kann eine Anpassung der Behandlung erforderlich sein. Informationen dazu erhalten Betroffene durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt sowie durch die Apothekerin oder den Apotheker. Eine regelmäßige Überwachung der Leber- und Nierenwerte kann empfohlen werden.
Bei Kindern, Jugendlichen oder älteren Patientinnen und Patienten erfolgt die Dosierung nach alters- und gewichtsspezifischen Richtlinien, die vom medizinischen Fachpersonal festgelegt werden. Die Einnahme sollte so erfolgen, dass regelmäßige Abstände zwischen den Dosen eingehalten werden. Bei Fragen zur geeigneten Form oder Größe der Tabletten steht die Apotheke beratend zur Verfügung.
Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte diese so bald wie möglich nachgeholt werden, sofern noch genügend Zeit bis zur nächsten geplanten Einnahme verbleibt. Bei näher rückliegendem Zeitpunkt empfiehlt sich das nächste geplante Zeitfenster; eine doppelte Einnahme wird in der Regel vermieden. Zur weiteren Vorgehensweise sollte eine Fachperson kontaktiert werden.
Aufbewahrungshinweise: Das Arzneimittel wird bei Raumtemperatur in der Originalverpackung aufbewahrt, geschützt vor Feuchtigkeit und Hitze. Die Packungsbeilage enthält zusätzliche Hinweise zu Lagerbedingungen und Haltbarkeitsdatum. Nicht verwenden, wenn die Packung beschädigt ist oder der Inhalt ungewöhnlich aussieht.
Gegenanzeigen treten auf bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluconazol oder andere Azol-Antimykotika. Ebenso sollten schwere Leberfunktionsstörungen nicht unbeaufsichtigt fortgeführt werden, ohne eine fachliche Einschätzung. Die Behandlung sollte nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgen, wenn eine solche Vorerkrankung bekannt ist. Die Einnahme erfolgt lediglich nach ärztlicher Verschreibung oder gemäß lokaler Regelung.
Häufige Nebenwirkungen betreffen Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Ausschläge. Schwerwiegendere Reaktionen sind selten, können aber auftreten. Bei Auffälligkeiten wie Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunklem Urin, anhaltender Übelkeit oder unerklärlichen Hautveränderungen ist umgehend medizinische Hilfe einzuholen. Die individuelle Anfälligkeit variiert fortlaufend.
Schwangerschaft und Stillzeit: Fluconazol kann Auswirkungen auf den Fötus haben; daher erfolgt eine Nutzen-Risiko-Abwägung durch eine Ärztin oder einen Arzt. In Abwägung mit dem möglichen Infektionsrisiko wird eine Behandlung während der Schwangerschaft nur dann empfohlen, wenn der Nutzen eindeutig den potenziellen Risiken überwiegt. Stillzeit: Hier kann der Wirkstoff in geringe Mengen in die Muttermilch übergehen; hierzu ist eine fachliche Beratung angezeigt.
Bei der Anwendung während der Stillzeit oder Schwangerschaft werden besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Die medizinische Fachperson prüft individuelle Umstände und entscheidet über die geeignete Behandlungsstrategie. Eine eigenständige Fortführung der Therapie bei Verdacht auf Nebenwirkungen sollte vermieden werden.
Regelmäßige Überwachung der Leber- und Nierenfunktion kann insbesondere bei längerer Einnahme angeraten werden. Bei bestehenden Lebererkrankungen oder Nierenfunktionsstörungen ist eine sorgfältige ärztliche Begleitung zwingend. Veränderungen an der Haut, starke Beschwerden oder andere ungewöhnliche Reaktionen sind sorgfältig zu melden.
Bei Kindern und Jugendlichen erfolgt die Dosierung gemäß pädiatrischen Richtlinien und wird vom behandelnden Arzt bestimmt. Die Sicherheit und Wirksamkeit werden regelmäßig bewertet, insbesondere in jüngeren Altersgruppen. Eltern oder Erziehungsberechtigte sollten die Packungsbeilage aufmerksam lesen und Fragen mit der behandelnden Fachperson klären.
Bei älteren Patientinnen und Patienten oder solchen mit Leber- oder Nierenerkrankungen erfolgt eine engmaschige Überwachung. Langzeitgebrauch kann das Risiko von Leberfunktionsstörungen erhöhen; regelmäßige Bluttests können empfohlen werden. Die Entscheidungen liegen im Ermessen des behandelnden Teams.
Bei Immunsuppression kann Fluconazol als prophylaktische Maßnahme eingesetzt werden; hier ist eine kontinuierliche Abwägung zwischen Nutzen und Risiko erforderlich. In solchen Fällen erfolgt die Behandlung unter sorgfältiger medizinischer Beobachtung. Anpassungen können aufgrund des individuellen Immunsystems vorgenommen werden.
Langzeitgebrauch kann Resistenzen begünstigen; deshalb wird regelmäßig geprüft, ob eine Fortsetzung sinnvoll ist. Die Notwendigkeit der Fortführung oder Änderung der Therapie wird durch medizinisches Fachpersonal bestimmt. Die eigenständige Fortführung ohne fachliche Rücksprache wird nicht empfohlen.
Wenn Nebenwirkungen auftreten oder sich der Zustand verschlechtert, sollte umgehend medizinisches Fachpersonal kontaktiert werden. In schweren Fällen kann eine sofortige Notfallbehandlung erforderlich sein. Die Entscheidung über weitere Maßnahmen erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Situation und vorhandener Befunde.
Fluconazol kann mit anderen Medikamenten interagieren, insbesondere mit Arzneimitteln, die über bestimmte Leberenzyme verstoffwechselt werden. Eine sorgfältige Abklärung potenzieller Wechselwirkungen ist vor Beginn der Behandlung sinnvoll. Die behandelnde Fachperson oder Apothekerin/ Apotheker kann bei der Bewertung helfen.
Die Einnahme kann mit oder ohne Nahrungsmittel erfolgen, je nach Produktformulierung und ärztlicher Anordnung. In einigen Fällen kann die Aufnahme durch Nahrung leicht beeinflusst werden; dies wird bei der Verschreibung berücksichtigt. Die Packungsbeilage enthält dazu spezifische Hinweise.
Alkohol kann Wechselwirkungen herbeiführen oder Nebenwirkungen verstärken. Ein moderater oder verminderter Alkoholkonsum wird oft empfohlen, besonders bei Lebererkrankungen oder längerer Behandlung. Bei Unsicherheiten ist eine fachliche Beratung angezeigt.
Andere antifungale Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit einer Fachperson kombiniert werden. Selbstständige Änderungen der Medikation können zu Ungleichgewichten führen. Die individuelle Risikoabschätzung wird durch das medizinische Team vorgenommen.
Eine sorgfältige Dokumentation aller aktuellen Arzneimittel, auch frei verkäuflicher Präparate, ist sinnvoll. So können potenzielle Wechselwirkungen frühzeitig erkannt und vermieden werden. Die Apotheke kann bei der Erstellung einer vollständigen Medikationsliste behilflich sein.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Art der Infektion, dem Schweregrad und dem Ansprechen auf die Therapie. Die Verschreibung durch eine Ärztin oder einen Arzt bestimmt die konkrete Zeitspanne. Eine eigenständige Verkürzung oder Verlängerung der Behandlung ohne Fachberatung wird nicht empfohlen.
Bei unklarem oder anhaltendem Befund nach dem vorgesehenen Therapieverlauf sollte eine medizinische Rücksprache erfolgen. Eine erneute Abklärung kann erforderlich sein, um eine Fortsetzung, Anpassung oder eine alternative Behandlung festzulegen. Die Beurteilung erfolgt durch medizinisches Fachpersonal.
Eine vorzeitige Unterbrechung der Behandlung kann das Risiko eines Rückfalls erhöhen. Falls Beschwerden während der Behandlung auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Die weitere Vorgehensweise wird individuell festgelegt.
Nach Abschluss der Behandlung kann eine Nachsorge sinnvoll sein, insbesondere bei Risikogruppen oder bei wiederkehrenden Infektionen. Die Entscheidung darüber trifft das behandelnde Team. Die Patientin oder der Patient wird über weitere Beobachtungsschritte und Warnzeichen informiert.
Aufklärung über Lebensstil- und Hygienemaßnahmen kann zur Linderung beitragen und Rezidiven vorbeugen. Die Umsetzung erfolgt in Absprache mit Fachpersonal. Die Packungsbeilage enthält ergänzende Hinweise zur Praxisnähe der Behandlung.
Es wird in der Regel eine allmähliche Besserung erwartet, die je nach Infektion unterschiedlich lange dauern kann. Einige Symptome können innerhalb weniger Tage auftreten, andere benötigen länger. Die vollständige Abheilung kann mehrere Tage bis Wochen dauern. Bei fehlender Besserung oder Verschlechterung ist eine erneute fachliche Einschätzung erforderlich.
Die vergessene Dosis sollte so bald wie möglich nachgeholt werden, sofern noch ausreichend Zeit bis zur nächsten festgelegten Einnahme besteht. Nicht doppelnimmt die nächste Dosis, um eine Überdosierung zu vermeiden. Falls der nächste Einnahmezeitpunkt nahe liegt, kann die vergessene Dosis ausgelassen werden. Eine anteilige Anpassung erfolgt nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal.
In vielen Fällen kann Fluconazol unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die konkrete Empfehlung hängt von der jeweiligen Formulierung ab und wird durch die behandelnde Person oder die Packungsbeilage vorgegeben. Eine geringe Verträglichkeit bei bestimmten Formen kann durch die Einnahme mit Wasser verbessert werden.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach Art und Ausprägung der Infektion sowie der individuellen Reaktion auf die Therapie. Eine eigenständige Verlängerung oder Verkürzung ohne fachliche Anleitung wird nicht empfohlen. Die Entscheidung über die Dauer erfolgt durch das medizinische Fachpersonal.
Fluconazol kann Auswirkungen auf den Fötus haben; daher erfolgt eine Nutzen-Risiko-Abwägung durch Ärztinnen und Ärzte. Die Behandlung wird in der Schwangerschaft in der Regel nur bei eindeutig bestehendem Behandlungsbedarf empfohlen. Die Stillzeit erfordert eine individuelle Abklärung mit einer Fachperson.
Häufige Nebenwirkungen umfassen Magen-Darm-Beschwerden und Kopfschmerzen. Schwerwiegendere Reaktionen sind selten, können aber auftreten. Bei neuen, schweren oder anhaltenden Beschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Bei Verdacht auf schwere allergische Reaktionen ist sofort medizinische Hilfe zu suchen.
Interaktionen sind möglich, insbesondere mit Medikamenten, die über Leberenzyme verstoffwechselt werden. Vor Beginn der Behandlung sollte eine Übersicht der aktuellen Arzneimittel erstellt werden. Die Fachperson prüft potenzielle Interaktionen und passt die Therapie entsprechend an.
Langzeitbehandlungen sind in bestimmten Situationen sinnvoll, etwa bei wiederkehrenden Infektionen oder speziellen Risikogruppen. Die Entscheidung erfolgt durch medizinisches Fachpersonal und beinhaltet regelmäßige Bewertungen von Wirksamkeit und Sicherheit. Eine eigenständige Verlängerung ohne fachliche Aufsicht wird nicht empfohlen.
Bei Vorerkrankungen der Leber oder Nieren ist eine engmaschige Überwachung vorgesehen. Leberwerte können regelmäßige Blutuntersuchungen erfordern. Die Behandlung wird an die jeweilige Funktionslage angepasst, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Bei leichten Nebenwirkungen kann der Verlauf oft fortgeführt werden, sofern kein Anstieg der Beschwerden erfolgt. Bei schweren oder persistierenden Nebenwirkungen sollte eine medizinische Fachperson kontaktiert werden. In Notfällen ist umgehend medizinische Hilfe einzuholen.
Die Aufnahme von Fluconazol in die Muttermilch ist möglich; eine Abwägung von Nutzen und Risiko wird empfohlen. Fachpersonal kann bei der Entscheidung helfen, ob Alternativen besser geeignet sind. Stillende Personen sollten die Behandlung nur nach ärztlicher Empfehlung fortsetzen.
Eine weitere Abklärung durch Fachpersonal ist vorgesehen. Möglicherweise wird eine Anpassung der Behandlung vorgenommen, eine andere Substanz gewählt oder zusätzliche Diagnostik durchgeführt. Eine klare Orientierung erfolgt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt.
Alkoholkonsum sollte während einer Pilzinfektion und bei Einnahme von Antimykotika vermieden oder eingeschränkt werden, da Alkohol die Leber belasten kann und Nebenwirkungen verstärken könnte. Eine individuelle Einschätzung erfolgt durch das medizinische Personal.
Fluconazol kann bei bestimmten Haut- oder Nagelinfektionen eingesetzt werden, die durch Candida verursacht werden. Andere Pilzarten können unterschiedlich reagieren. Die Entscheidung hängt von der Infektion, dem Krankheitsverlauf und der Therapieresistenz ab und wird durch Fachpersonal getroffen.
Zur Prävention können Hygienemaßnahmen sowie das frühzeitige Erkennen von Symptomen beitragen. Die Beachtung der verordneten Behandlungsdauer reduziert das Risiko eines Rückfalls. Eine kontinuierliche Beratung durch medizinisches Fachpersonal unterstützt die Präventionsstrategie.
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