

| Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|
| 90 Tabletten | CHF0.89 | CHF93.94 CHF79.85 | |
| 60 Tabletten | CHF0.94 | CHF65.61 CHF55.77 | |
| 30 Tabletten | CHF1.12 | CHF38.76 CHF32.95 | |
| 20 Tabletten | CHF1.15 | CHF26.83 CHF22.81 | |
| 360 Tabletten | CHF1.48 | CHF627.87 CHF533.69 Kostenloser Versand | |
| 180 Tabletten | CHF1.55 | CHF328.10 CHF278.88 Kostenloser Versand | |
| 120 Tabletten | CHF1.57 | CHF222.21 CHF188.87 Kostenloser Versand | |
| 90 Tabletten | CHF1.65 | CHF174.48 CHF148.31 | |
| 60 Tabletten | CHF1.74 | CHF122.28 CHF103.94 | |
| 30 Tabletten | CHF1.85 | CHF65.61 CHF55.77 | |
| 20 Tabletten | CHF1.99 | CHF46.22 CHF39.29 | |
| 10 Tabletten | CHF2.13 | CHF25.34 CHF21.54 |
Welche Wirkung hat Medroxyprogesteronacetat und wofür wird es verwendet?
Medroxyprogesteronacetat ist ein synthetisches Progestin, das den Wirkungen des körpereigenen Progesterons entspricht. Es beeinflusst den Menstruationszyklus, hemmte die proliferative Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut und moduliert das Endometriumverhältnis zu Östrogen. In der Praxis wird es als Bestandteil der Empfängnisverhütung, zur Behandlung bestimmter Blutungsstörungen sowie in der Hormonersatztherapie eingesetzt. Die Darreichungsformen umfassen sowohl orale Tabletten als auch depotartige Injektionen, die durch medizinisches Fachpersonal verabreicht werden.
Medroxyprogesteronacetat wirkt primär durch Aktivierung der Progesteronrezeptoren, was zu einer secretorischen Veränderung der Gebärmutterschleimhaut führt und damit zyklische Veränderungen ermöglicht oder verhindert. Abhängig von Indikation und Dosis kann die Anwendung zyklisch oder kontinuierlich erfolgen. Die Substanz kann als Monotherapie oder in Kombination mit Estrogenen verwendet werden, um endometriale Veränderungen zu regulieren bzw. zu verhindern.
Zu den Hauptindikationen gehören hormonelle Empfängnisverhütung (in bestimmten Formulierungen), Behandlung abnormaler vaginaler Blutungen bei funktionellen oder östrogenabhängigen Störungen und die Unterstützung der Endometriumregulation in der Hormonersatztherapie. In der klinischen Praxis werden auch Endometriose-Symptome durch progestinbasierte Behandlung gemildert, wodurch Schmerzen reduziert und der Zyklus reguliert werden kann.
Darüber hinaus wird Medroxyprogesteronacetat in einigen Fällen zur Linderung menopausaler Beschwerden eingesetzt, insbesondere wenn eine kombinierte Östrogen-Gestagen-Therapie erwogen wird, um das endometriale Risiko einer Östrogenbehandlung zu minimieren. Die Anwendung ist individuell und richtet sich nach dem klinischen Bild, dem Alter, dem Kinderwunsch sowie Begleiterkrankungen.
Es handelt sich nicht um ein universelles Heilmittel; die Indikationen sind abhängig von der Form der Verabreichung, dem individuellen Risikoprofil und dem Leitlinienkonformes Vorgehen des behandelnden Arztes. Vor der Behandlung erfolgt eine eingehende Anamnese und ggf. eine gynäkologische Untersuchung zur Klärung der Eignung.
Die Darreichungsformen unterscheiden sich erheblich: Bei oraler Gabe erfolgt Medroxyprogesteronacetat meist in geringeren Einzeldosen, die je nach Indikation zyklisch oder kontinuierlich eingenommen werden. Die tatsächliche Dosis und der Behandlungszeitraum werden vom Arzt festgelegt und müssen strikt eingehalten werden; Abweichungen können die Wirksamkeit beeinträchtigen oder Nebenwirkungen erhöhen.
Depotformen (injektion) ermöglichen eine langwirksame Behandlung, die vom medizinischen Fachpersonal verabreicht wird. Die Injektionshäufigkeit liegt typischerweise im Abstand von etwa 11 bis 13 Wochen, abhängig von der Indikation und dem individuellen Verlauf. Die Verabreichung erfolgt intramuskulär, z. B. in den Gesäßmuskel oder den Deltamuskel; der Umgang mit dem Produkt erfordert sterile Technik und ärztliche Überwachung.
Ernährung hat in der Regel keinen wesentlichen Einfluss auf die Wirksamkeit der Substanz; eine Einnahme kann unabhängig von Nahrungsaufnahme erfolgen. Falls eine Einnahme vergessen wird, gilt grundsätzlich: Bei oraler Einnahme so bald wie möglich nachholen, sofern noch kein Zeitraum von mehr als 24 Stunden seit der regulären Einnahme vergangen ist. Bei längerem Vergessen oder mehreren verpassten Dosen ist eine ärztliche Beratung erforderlich, um das Verlaufskonzept anzupassen und gegebenenfalls eine zusätzliche Verhütungsmaßnahme zu wählen.
Lagerung: Die Tabletten sollten trocken, lichtgeschützt bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, außerhalb der Reichweite von Kindern. Depotpräparate bleiben in der Originalverpackung bis zur Verabreichung geschützt und sollten gemäß dem Lagerungshinweis des Herstellers aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen oder der Zubereitung sind spezifische Lagerungs- und Verfallsfristen einzuhalten, die dem Produktdatenblatt zu entnehmen sind. Vor jeder Anwendung ist die Sichtprüfung auf Unversehrtheit und klare Verabreichung geeignet.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, einschließlich Antikonvulsiva, Antibiotika oder bestimmten Antiretroviralen Präparaten, können die Wirksamkeit beeinflussen. Informieren Sie den betreuenden Arzt über alle eingenommenen Arzneimittel, einschließlich pflanzlicher Präparate, Ernährungsergänzungen und rezeptfreier Produkte.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören unregelmäßige oder Schmierblutungen nach oder während der Einnahme, Brustempfindlichkeit, Kopfschmerzen, leichte Übelkeit, Brustvergrößerung oder Gewichtsschwankungen. In vielen Fällen bessern sich diese Veränderungen im Verlauf der Behandlung oder nach Absetzen des Medikaments.
Zu den weniger häufigen, aber relevanten Ereignissen zählen Stimmungsänderungen, Schlafstörungen, Akne oder Hautveränderungen sowie flache oder verspätete Regelblutungen. Beginn oder Zunahme von Brustunregelmäßigkeiten, ungewöhnliche Absonderungen oder starke Bauchschmerzen sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Langfristige oder wiederholte Einnahme kann die Knochengesundheit beeinflussen, insbesondere bei Depotformen; regelmäßige ärztliche Kontrollen sind sinnvoll.
Seltene, aber ernsthafte Risiken umfassen Symptome von Blutgerinnseln (z. B. plötzliche Brustschmerzen, Atemnot, Schwellungen oder Rötungen der Gliedmaßen), Gelbsucht, schwerwiegende Hautausschläge, Anzeichen einer Leberfunktionsstörung oder Anzeichen einer schweren Allergie. Bei Verdacht auf eine dieser Situationen ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen.
Konsultieren Sie einen Arzt, bevor Medroxyprogesteronacetat verwendet wird, wenn eine Schwangerschaft vermutet wird, wenn eine Thromboseneigung besteht oder eine schwere Lebererkrankung vorliegt. Informieren Sie den Arzt auch bei bestehenden Blutgerinnungsstörungen, persistierenden Kopfschmerzen mit Augenstörung oder plötzlichen Sehstörungen, schweren Bauch- oder Brustschmerzen sowie Gelbsucht.
Während der Behandlung sollten Sie regelmäßig gynäkologische Kontrollen wahrnehmen, insbesondere wenn Sie langfristig ein Depotpräparat erhalten. Suchen Sie medizinische Hilfe auf, wenn neue oder sich verschlechternde Symptome auftreten, oder wenn Sie Anzeichen einer ungewollten Schwangerschaft feststellen. Ein Absetzen oder eine Anpassung der Therapie erfolgt immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
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