

| Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|
| 360 Tabletten | CHF0.90 | CHF405.65 CHF324.52 Kostenloser Versand | |
| 180 Tabletten | CHF0.99 | CHF221.83 CHF177.47 Kostenloser Versand | |
| 120 Tabletten | CHF1.10 | CHF164.79 CHF131.83 | |
| 90 Tabletten | CHF1.22 | CHF136.26 CHF109.01 | |
| 60 Tabletten | CHF1.37 | CHF102.98 CHF82.39 | |
| 30 Tabletten | CHF1.65 | CHF61.78 CHF49.43 | |
| 360 Tabletten | CHF1.46 | CHF656.02 CHF524.82 Kostenloser Versand | |
| 180 Tabletten | CHF1.47 | CHF331.17 CHF264.94 Kostenloser Versand | |
| 120 Tabletten | CHF1.60 | CHF239.26 CHF191.41 Kostenloser Versand | |
| 90 Tabletten | CHF1.72 | CHF193.31 CHF154.65 | |
| 60 Tabletten | CHF1.89 | CHF141.02 CHF112.81 | |
| 30 Tabletten | CHF2.23 | CHF83.97 CHF67.18 |
Medroxyprogesteron wurde in den 1950er Jahren eingeführt und gehört heute zu den am häufigsten verwendeten Gestagenen in der Hormontherapie. Es handelt sich um ein synthetisches Progestin, das primär durch Bindung an Progesteronrezeptoren die proliferative Wirkung von Estrogenen auf das Endometrium moduliert und damit eine sekretorische Differenzierung sowie eine relative Absenkung der ovulatorischen Aktivität herbeiführt.
Durch Agonismus am Progesteronrezeptor hemmt Medroxyprogesteron die GnRH-Freisetzung in dosisabhängiger Weise, reduziert LH-spezifische Ovulationsauslösungen und verändert gleichzeitig die Zervixschleimbarriere, wodurch Spermienpassage und Befruchtungswahrscheinlichkeit beeinflusst werden. Die Endometriumreaktion wird infolgedessen weniger proliferativ, was bei der Kontrazeption sowie bei der Behandlung menorrhagischer Störungen genutzt wird.
In klinisch verwendeten Formen lässt sich die pharmakodynamische Palette erweitern: Durch kontinuierliche oder zyklische Gabe lässt sich der Menstruationszyklus steuern, eine Amenorrhoe herbeiführen oder die Blutungsintensität reduzieren. Depotformen ermöglichen eine langfristige Aufrechterhaltung von Blutspiegeln, während orale oder alternative Darreichungsformen eine flexible, patientenindividuelle Anpassung ermöglichen.
Pharmakokinetisch erfolgt die Wirkung primär nach Lebermetabolismus, mit hepaticem Abbau und Ausscheidung über Galle und Urin. Medroxyprogesteronacetat zeigt in depotierten Preparaten eine verlängerte Eliminationsphase, was die therapeutische Wirkdauer in der Praxis signifikant erhöht. Leberfunktionsstörungen können Modulationen des Metabolismus bedingen.
Die Indikationsbandbreite schließt Empfängnisverhütung, abnormalen Uterusblutungen und dysfunktionellen Uterusdysplasien eine. Als Bestandteil von Hormontherapie-Systemen dient Medroxyprogesteron der Abgrenzung endometrialer Hyperplasie bei gleichzeitiger Estrogentherapie und trägt zur Zyklusregulation bei.
Bei dysfunktionsbedingten Blutungssstörungen wird Medroxyprogesteron eingesetzt, um Menorrhagie, Metrorrhagie oder Zwischenblutungen zu verringern oder zu beseitigen. Die endometriale Reaktion wird durch das Progestin gesteuert, wodurch Blutungsruhe oder kontrollierte Blutung erreicht werden kann.
In der Behandlung der Endometriose kann Medroxyprogesteron schmerzlindernd wirken und die Entzündungsreaktion moderieren, indem es die lokale Proliferation hemmt und den hormonellen Raumrhythmus beeinflusst. Langfristige Therapien erfolgen oft in moderaten Dosen über Monate hinweg.
Bei postmenopausaler Hormontherapie wird Medroxyprogesteron in Kombination mit Estrogen zur Endometriumprotektion eingesetzt, um Hyperplasien zu verhindern, sofern ein endokrines Risiko besteht. In solchen Kontexten erfolgt die Dosierung unter enger ärztlicher Überwachung und regelmäßiger Therapiekontrollen.
Orale Darreichungsformen erfolgen in täglicher Dosis gemäß ärztlicher Verordnung; häufige Praxis ist eine kontinuierliche oder zyklische Gabe über mehrere Wochen, angepasst an Blutungsmuster und therapeutische Zielsetzung. Einnahme erfolgt unabhängig von Mahlzeiten, sofern nicht anders angegeben, mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr.
Depotformen werden substanzenbezogen intramuskulär oder subkutan verabreicht, um eine lang anhaltende Plasmaspiegelung zu erreichen. Typische Intervalle liegen bei drei Monaten zwischen den Injektionen, wobei individuelle Anpassungen je nach Therapieziel und Reaktion möglich sind.
Bei der Behandlung von Hormontherapie-bedingten Beschwerden oder zur Regelung von Blutungsmustern kann eine verzögerte oder fortlaufende Gabe sinnvoll sein; die Dosierung wird durch klinische Reaktion, Nebenwirkungen und Laborbefunde bestimmt.
Wichtige praktische Hinweise umfassen Lagerungshinweise, Einnahmeunregelmäßigkeiten vermeiden, und bei Blutungsänderungen oder Anzeichen systemischer Störungen ärztliche Rücksprache. Patientinnen mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen benötigen eine individuelle Abwägung von Nutzen und Risiko.
Kontraindikationen umfassen Schwangerschaft, aktive Lebererkrankungen, unbelegte oder verdächtigte Brustkrebserkrankung, missbräuchliche Blutgerinnungsstörungen oder unklare vaginale Blutungen, sowie schwere Hyperlipidämie, die thromboembolische Risiken erhöhen könnten.
Es besteht ein erhöhtes Risiko venöser Thromboembolien, Schlaganfall und Koronarerkrankung bei ausgewählten Patientinnen, insbesondere jüngeren oder älteren Raucherinnen über 35 Jahre; entsprechend sind individuelle Risikobewertungen vor Therapiebeginn unerlässlich.
Interaktionen umfassen die Induktion oder Hemmung hepaticen Metabolismus durch Enzyme wie CYP3A4; dies kann die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinflussen. Gegebenenfalls ist eine Anpassung der Begleittherapie oder engmaschige, Monitoring erforderlich.
Zu den sicherheitsrelevanten Maßnahmen zählen regelmäßige Kontrollen von Blutungsmustern, Leberfunktionstests, Blutbild und Knochendichte bei Langzeittherapie mit Depotformen; besondere Vorsicht gilt bei längerfristiger Gabe.
Zu den häufigsten unerwünschten Effekten gehören unregelmäßige oder verlängerte Blutungen, gelegentlich Amenorrhoe und brustbedingte Schmerzen oder Spannungsgefühl. Diese Effekte treten insbesondere in den ersten Therapiewochen auf und können mit der Zeit variieren.
Weitere häufige Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Stimmungsänderungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Mastodynie; einige Patientinnen berichten auch Glatzenbildung oder Hautveränderungen wie Akne.
Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Brustveränderungen, Ödeme der Extremitäten sowie vermehrte Migräne können auftreten; die Verträglichkeit unterscheidet sich individuell und bedarf einer klinischen Bewertung.
Seltene, aber ernsthafte Nebenwirkungen umfassen tiefe venöse Thromboembolien, Leberzelladenom und signifikante Änderung des Lipidprofils; Anzeichen wie plötzliche Brustschmerzen, Atemnot, starke Kopfschmerzen, oberbauchschmerz oder Gelbfärbung der Haut erfordern unverzügliche medizinische Abklärung.
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